Texte

Quo vadis, Krise?

09. April 2012

Von Krise scheint heute in Deutschland niemand mehr sprechen zu wollen. Die Wirt­schaftsleistung wächst, die Arbeitslosigkeit sinkt und die Unternehmen beklagen, dass das größte Problem sei ausreichend ausgebildetes Personal zu bekommen. Herrscht also wie­der business as usual? Kapitalistischer Normalbetrieb?

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Editorial Heft 3

21. November 2011

Weltweit überstürzen sich die Ereignisse im Takt einer Krise, deren Ende noch vor Kurzem frohgemut von Leuten verkündet wurde, die in aberwitziger Staatsverschuldung offenbar ein Rezept für Wirtschaftswunder vermutet hatten.

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Ein Schritt in die falsche Richtung

01. September 2009
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Der organisierte Leninismus ist eine Erscheinung, welche seit den Revolten der Achtundsechziger immer dann Auftrieb erhält, wenn gesellschaftliche Auseinandersetzungen oder politische Bewegungen abflauen und die Teilnehmenden betroffen feststellen, dass ihr - bloß im besten Falle revolutionärer - Vorwärtsdrang auf dem Boden der Realität angelangt ist.

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Thesen zur Krise

19. Juli 2009

Sozialrevolutionäre Gegnerschaft zu den Verhältnissen ist nicht von der Entwicklung der Börsenkurse abhängig. Lebensumstände, wie sie im Zuge der Krise für breitere Massen in den kapitalistischen Zentren sich ankündigen, sind für die erdrückende Mehrheit des globalen Proletariats längst Alltag, und auch die metropolitane Angestellte, die ihre knapp bemessene Lebenszeit am Bankschalter absitzen muss, hat guten Grund zur Rebellion. Es gibt keine "Alternativen zur Krise" und keine soziale Krisenlösung.

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Eine Krise des Werts

19. Juli 2009

Im Gegensatz zur üblichen linken Kritik ist die revolutionäre Kritik des Kapitalismus eine negative. Sie behauptet, dass sich die gegenwärtige Krise verschlimmern wird, welche Maßnahmen auch immer dagegen ergriffen werden. Die Weltwirtschaft als ganze ist eine Blase, die früher oder später mit schrecklichen Konsequenzen für den allergrößten Teil der Menschheit platzen wird – egal wie und von wem sie gemanagt wird. Die negative Kritik des Kapitalismus geht davon aus, dass er irreparabel ist, weil die Krise das direkte Resultat der historischen Überholtheit seiner Grundlage ist: der Wertform.

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Fragmente über die Tage, die Teheran erschüttern

19. Juli 2009

Das System der iranischen Theokratie, das sich als "Islamische Republik" bezeichnet, hat sich in eine verzweifelte Lage manövriert. Seit der Wahlfarce vom 12. Juni ist ein unverhüllter Machtkampf ausgebrochen, in dem die diversen Faktionen des Regimes auf Leben und Tod gegeneinander und zugleich gegen die radikaleren Manifestationen der gesellschaftlichen Unzufriedenheit antreten. Alle Widersprüche, die das theokratische System prägen, liegen nunmehr offen zutage.

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