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Die Umrisse der Weltcommune und ihre Kritik

17. März 2019

1 - »Umrisse der Weltcommune«

In ihrem Beitrag aus Kosmoprolet 5 stellen die Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft ihre Thesen zu einer klassenlosen Gesellschaft zur Diskussion. Darin werden Perspektiven einer postkapitalitischen Gesellschaft aufgezeigt, der Weltcommune.

 

2 - Kritik von Hermann Lueer an den Thesen zur Weltcommune

Ein Debattenbeitrag an dem Text Umrisse der Weltcommune aus Kosmoprolet 5. Hermann Lueer, Autor des Buches Grundprinzipien kommunistischer Produktion und Verteilung, kritisiert in anti-autoritärer Absicht vor allem unsere Überlegungen zur Arbeitszeitrechnung, die er als elementaren Bestandteil einer selbstverwalteten Produktion ohne übergeordnete Instanz begreift. Durch unsere grundsätzliche Ablehnung der Arbeitszeitrechnung würden wir der ‚Weltcommune‘ den materiellen Boden entziehen und in Utopismus verfallen.

 

3 - Gedanken zu postkapitalistischen Entwürfen der Gesellschaft von Florenz Bransche

Eine weitere Kritik zu dem Text »Umrisse der Weltcommune« von Florenz Bransche, aus der Anarchosyndikalistischen Zeitung Direkte Aktion.

 

4 - Diskussion zwischen Hannes Giessler-Furlan und Genossen von den Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft im Conne Island

Im Mai 2018 hat Hannes Giessler-Furlan ein Buch mit dem Titel „Verein freier Menschen? Idee und Realität kommunistischer Ökonomie“ veröffentlicht, in dem er eine Kritik des Kommunismus formuliert, „die dessen Beweggründe teilt und der Marx’schen Kritik der kapitalistischen Gesellschaft verbunden ist“ (siehe auch das Gespräch mit Giessler-Furlan über sein Buch, hier). Das Buch enthält keine explizite Kritik der Thesen der Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft, formuliert aber eine Skepsis an Vorstellungen einer freien Assoziation der ProduzentInnen, wie sie die „Freundinnen“ skizzieren, bzw. versucht Widersprüche und Schwierigkeiten solcher Vorstellungen aufzuzeigen. Folgerichtig hat sich Hannes Giessler-Furlan mit Genossen von den Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft im Conne Island in Leipzig getroffen, um gemeinsam über die „Umrisse der Weltcommune“ zu diskutieren. Hier dokumentieren wir die ganze Debatte im Audiomittschnitt.

 

 

5 - Tschüss, Commune? Ein Essay von Rüdiger Mats in der Jungle World

Dass die radikale Linke aus politischer Feigheit und intellektueller Bequemlichkeit ihr politisches Ziel seit Jahrzehnten in Unschärfe belassen hat, hat ihr nur geschadet und niemandem genützt. Die »Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft« aus Berlin haben im vorigen Jahr einen kurzen Text zur »Weltcommune« veröffentlicht. Man kann annehmen, dass sie mit ihm zeigen wollen, dass und – in Ansätzen – wie Kommunismus möglich wäre. Hannes Giessler Furlan, der ein umfassendes Buch über kommunistische Konzepte und Realisierungsversuche veröffentlicht hat, hält das hingegen eher für einen Fehler.

 

 

6 - Eine kommunistische Arbeitszeitrechnung – kein Element der »Weltcommune«? Eine Kritik von Jakbo Koekepann.

Die Freundinnen haben Recht, wenn sie schreiben, dass sich auch antiautoritäre Linke unter den Verfechterinnen der Idee einer kommunistischen Arbeitszeitrechnung befinden. Solch eine Verteidigung möchte dieser Text versuchen zu unternehmen. Weil die Freundinnen einige der wenigen ernstzunehmenden Kritiker dieser auf Marx zurückgehenden und von der rätekommunistischen Tradition sowie ihren modernen Ausprägungen weiter explizierten Idee sind, kann sie nun hoffentlich fruchtbar diskutiert werden.

 

7 - „Eine Verständigung über die Grundzüge einer klassenlosen Gesellschaft [ist] allemal sinnvoll…“ Eine Kritik von Simon Sutterlütti auf keimform.de

Ich kann es nur immer wieder erfreulich nennen: Linksradikale die über Utopie nachdenken. Die Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft haben in ihrem Text Umrisse der Weltcommune einiges zu Utopietheorie und Utopieinhalt geschrieben.[1] Dieser Artikel möchte sich kritisch-solidarisch damit auseinandersetzen.

 

8 - Weitere Gedanken zu den Freund*innen. Simon Sutterlütti, von keimform.de

In den letzten Beiträgen habe ich mich mit dem Text der Freund*innen auseinandergesetzt. Wenn ich gute Texte lese, dann bringen die mich selbst weiter zum Nachdenken, darum hier zwei Gedankenbewegungen die aus dem Lesen und Reflexion hervorgingen. Sie sind sehr kurz und eher als Diskussionsanstoß gedacht.

 

9 - Die Frage einer Übergangsgesellschaft und die »Muttermale« der alten Ordnung. Eine Kritik von Robert Schlosser.

Auch wenn das freie, klassenlose Gemeinwesen, das wir wollen, nicht über Nacht herzustellen sein wird, haben wir uns in »Umrisse der Weltcommune« (KOSMOPROLET 5) zu der Überzeugung bekannt, dass eine sozialistische Übergangsgesellschaft, wie Marx sie im 19. Jahrhundert vor Augen hatte, heute hinfällig geworden ist. Für ziemlich blauäugig hält das, neben etlichen anderen, Robert Schlosser, wie er in seiner Kritik ausführt.

 

 

10 - Arbeitszeitrechnung und ökonomische Rationalität in einer postkapitalistischen Gesellschaft. Ein Kommentar zur Kritik von Hermann Lueer am Text »Umrisse der Weltcommune« von Raoul Victor.

Nachdem Hermann Lueer uns vorgeworfen hat, wir wollten jedwede „Rationalität der Wirtschaft“ zertrümmern, dokumentieren wir hier eine Entgegnung von Raoul Victor (Paris), auf dessen Überlegungen zu dieser Frage wir uns bezogen hatten.