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Wenn die Arbeiter:innen übernehmen – Ein Weg in die postkapitalistische Gesellschaft?

Rosa-Luxemburg-Saal, Kochstr. 2, Zürich
Von

mit Dario Azzellini

presented by redlectures und Eiszeit

Kaum jemand verteidigt noch den Kapitalismus. Doch wie soll die Zukunft jenseits des Kapitalismus aussehen? Und wie kommen wir dahin? Die Linke findet gegenwärtig kaum Antworten darauf.

Dario Azzellini hat weltweit Betriebe besucht, die von Arbeiter:innen übernommen und selbstverwaltet werden – von Südamerika über Europa und Nordafrika bis in die USA. Er argumentiert, dass diese Rückeroberung von Betrieben mehr ist als ökonomische Selbsthilfe in der Krise: Sie schafft demokratische Institutionen, neue egalitäre Beziehungen im Betrieb und in den umliegenden Communities – und damit die Grundlage für ein nachhaltiges Wirtschaften jenseits der Profitlogik.

Sind diese Basiskämpfe nicht bloss wünschenswerte Inseln des Andersseins, sondern strategische Auswege aus dem Kapitalismus? Experimente im Hier und Jetzt, die für einen Übergang in eine postkapitalistische Gesellschaft entscheidend sein können?

Wir wollen an diesem Abend gemeinsam mit ihm strategische Suchbewegungen wagen: Welche Rolle können Betriebe unter Arbeiter:innenkontrolle für ein Leben jenseits des Kapitalismus spielen? Und was können wir aus diesen Kämpfen für unsere eigene Praxis lernen?