Veranstaltung zur Krise am 26.01.2012 in Leipzig

23. Jan 2012
Wo: 
Neues Hörsaalgebäude, H 20, Universitätsstr. 3, Leipzig.
Wann: 
Donnerstag, 26. Januar 2012 - 18:30

Die Veranstaltung wurde mitgeschnitten und kann hier gehört werden. Der Vortragstext ist hier zu lesen.

Wir wollen über die Ursachen der Krise diskutieren, die nicht im Fehlverhalten Einzelner oder in einer falschen Politik, sondern in der Struktur des Kapitalismus selber liegen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Potentiale die Proteste bergen, die sich gegen die Folgen der Krise und die politischen Lösungsversuche erheben.

Organisiert von The Future is Unwritten.

Die Krise, Occupy und andere Eigentümlichkeiten im Herbst des Kapitals

04. Dez 2011
Wo: 
Versammlungsraum des Mehringhof, Gneisenaustr. 2a Berlin-Kreuzberg
Wann: 
Dienstag, 13. Dezember 2011 - 19:30

Veranstaltung zum Erscheinen von Kosmoprolet 3 in Berlin

Weltweit überstürzen sich die Ereignisse im Takt einer Krise, deren Ende noch vor Kurzem frohgemut von Leuten verkündet wurde, die in aberwitziger Staatsverschuldung offenbar ein Rezept für Wirtschaftswunder vermutet hatten. Indem sie sich bis über beide Ohren verschuldeten, konnten die Regierungen in aller Welt die sogenannte Finanzkrise eindämmen; dann präsentierten die Ratingagenturen ihnen eine Rechnung, die sie umgehend an die Lohnabhängigen weiterreichten. Das Resultat des ganzen Manövers ist kein neuer Aufschwung, sondern eine noch bedrohlichere Krise der Staatsfinanzen, deren Bewältigung durch knallharte Sparprogramme für Unmut sorgt. Was um die Verknüpfung von Kämpfen bemühten Aktivisten in Jahrzehnten nicht gelang, hat die globale Krise binnen kürzester Zeit geschafft: Millionen gehen gleichzeitig an allen Orten der Welt mit den selben Anliegen auf die Straße. Es geht um das immer prekärere Überleben in den herrschenden Verhältnissen. Es geht ums Ganze.

Diskussionsabend zu den »28 Thesen zur Klassengesellschaft«

02. Mai 2010
Wo: 
Offene Arbeit, Erfurt.
Wann: 
Freitag, 14. Mai 2010 - 20:00

Im Juni 2007 veröffentlichten die „Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft“ 28 Thesen zur klassenlosen Klassengesellschaft. Sie konstatieren darin, dass die alte proletarische Bewegung zwar restlos in der herrschenden Ordnung aufgegangen ist, halten jedoch an einem Begriff der Klasse fest und konstatieren in ihrer Analyse, dass es auch in dieser historischen Situation noch Klassenkämpfe gibt. Ebenso wie Marx den Klassenkampf nicht erfunden habe, sondern die Klassenkämpfe der Entwicklung seiner Kritik vorangegangen seien, wollen sie an aktuelle Kämpfe anknüpfen und sprechen damit recht optimistisch von einem „Proletariat, das für seine Selbstaufhebung bereits weltweit kämpft.“ In der Veranstaltung werden sie ihre Thesen vorstellen und dabei einen Fokus auf die Begriffe der Klasse und des Klassenkampfes rücken.

Vortrag und Diskussion mit den Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft

Diskussionsabend zur Krise

01. Mai 2010
Wo: 
Kafe Marat, München.
Wann: 
Donnerstag, 6. Mai 2010 - 20:00

Auch wenn "Welt-Online" und Co. schon frohlocken, dass die "deutsche Wirtschaft die Wende aus der Krise geschafft" hätte und Frau Merkel irgendetwas von wegen "Badewannen"-Konjunkturverlauf faselt: die derzeitige Krise, die schwerste des kapitalistischen Weltsystems seit über 70 Jahren, ist noch lange nicht vorbei. Denn auch wenn der totale Zusammenbruch der globalen Ökonomie dank der enormen finanziellen Eingriffe der Staaten noch einmal abgewendet werden konnte, bleiben die Folgen der Krise für jeden sichtbar. Auf internationaler Ebene durch den enormen Anstieg von Hunger, Armut und den drohenden Ruin von Staaten wie Island, Lettland, Ungarn, Dubai, Griechenland u.a. Und auf persönlicher Ebene durch Entlassungen, Kurzarbeit, Lohnkürzungen usw.. Die Krise ist also noch lange nicht überwunden.

Diskussion mit La Banda Vaga

Seiten