Diskussion in Berlin: Krise und autoritärer Staat

02. Apr 2013
Wo: 
Blauer Salon, Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, Berlin
Wann: 
Samstag, 6. April 2013 - 12:00

Nach dem Workshop über die Rolle des Staates in der Krise, den die Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft im März veranstalteten, wollten etliche Teilnehmer weiter über dieses Thema diskutieren. Deswegen findet am Samstag eine Nachfolgediskussion statt, bei der Tendenzen in der Krise hin zum Autoritarismus im Mittelpunkt stehen sollen. Die Grundlage für die Diskussion bilden folgende drei Texte:

  • Max Horkheimer: Autoritärer Staat
  • Ingo Stützle/Lars Bretthauer: Die ideologische Dimension staatlicher Herrschaft. Erkundungen im präventiven Sicherheitsstaat
  • John Kannankulam: Autoritärer Etatismus im Neoliberalismus
  • Frühlingsakademie im Herbst des Kapitals

    12. Feb 2013
    Wo: 
    Blauer Salon, Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, Berlin
    Wann: 
    Samstag, 2. März 2013 - 11:00

    Dass die gegenwärtige Krise eine des Neoliberalismus ist, dass es Alternativen zur brachialen Sparpolitik gäbe und statt der breiten Bevölkerung doch einfach die »Profiteure der Krise« die Zeche zahlen könnten, ist heute eine offenbar lebensnotwendige Vorstellung der Linken – nicht nur ihres parlamentarischen Flügels, sondern auch vieler sich als radikal titulierender Fraktionen.

    Diskussionsveranstaltung in Berlin: Geld im Krisenfall. Beispiel Griechenland

    22. Jan 2013
    Wo: 
    NBK, Chausseestrasse 128/129, Berlin
    Wann: 
    Sonntag, 27. Januar 2013 - 16:00

    Diskussion und Workshop* mit Blaumachen (Athen/Thessaloniki), Michael Heinrich (Mathematiker und Politologe, Redaktionsmitglied Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Berlin), Nikos Arvanitis (Künstler und Musiker, Athen) und mit den Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft (Berlin), moderiert von Kerstin Stakemeier (Ko-Kuratorin Ultimate Substance)
    In deutscher und englischer Sprache
    *Begrenzte TeilnehmerInnenanzahl, Information und Anmeldung unter nbk@nbk.org

    Vortrag und Diskussion in Berlin: Quacksalber am Krankenbett des Kapitals – Wie Staatslinke Krisenlösungskompetenz erwerben

    06. Dez 2012
    Wo: 
    k-fetisch, Wildenbruchstr. 86, Berlin.
    Wann: 
    Donnerstag, 13. Dezember 2012 - 20:00

    Inklusive der Vorführung des Films „Der Meisterschwätzer“ (D, 2012)

    Nach fünf Jahren angestrengter Krisenlösungspolitik ist die gesamte Euro-Zone glücklich in der Rezession gelandet. Die Krise verschärft die Konkurrenz auf allen Ebenen, zwischen Kapitalen, zwischen Staaten. Da sie letztlich eine Überproduktionskrise ist, führt an Kapitalentwertung kein Weg vorbei. Die Konkurrenz wird mörderisch: Wo wird entwertet? Wer ruiniert wen und kann vielleicht sogar auf eine Übernahme der Rivalen hoffen?

    Die Krise und die Perspektive der Klassenkämpfe

    30. Apr 2012
    Wo: 
    Café Exzess, Leipziger Str. 91, Frankfurt.
    Wann: 
    Dienstag, 15. Mai 2012 - 20:00

    Während in Deutschland sich erste dezente Eintrübungen der Konjunktur ankündigen, vollzieht sich die destruktive Dynamik des Kapitals in der südlichen Peripherie der Euro-Zone mit ungebremstem Schwung. Als nächste Patienten der von den EU-Krisenverwaltern verordneten Schmerztherapie sind, nach den griechischen, die Proletarisierten Spaniens und Portugals ausgemacht, derweil im Hintergrund Italien zielsicher der Staatspleite entgegen zu gehen droht. Diese Krise wahlweise als eine Finanzkrise, Schuldenkrise oder eine des Neoliberalismus zu identifizieren, wie es vor allem diverse linke Sozialdemokraten mit oder ohne Parteibuch tun, um dann flugs ihre keynesianisch begründeten Rezepte einer demokratischen Steuerung der „wildgewordenen“ Finanzmärkte in Stellung zu bringen, geht pfeilgrad an der Realität vorbei. Die aktuelle Misere ist nichts weniger als eine grundlegende Krise der kapitalistischen Produktionsweise selbst.

    Veranstaltung der gruppe k-21 a.D. mit den Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft

    Workshop in Kiel: "28 Thesen zur Klassengesellschaft"

    11. Apr 2012
    Wo: 
    Alte Mensa, kleiner Hörsaal, Uni Kiel.
    Wann: 
    Donnerstag, 26. April 2012 - 18:00

    In dem Workshop wird ein Mitglied der Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft zu Gast sein und mit uns über die Kritik der Lohnabhängigkeit, über die Aktualität der Begriffe Proletariat, Subproletariat und Proletarität sowie über den gegenwärtigen Zustand der klassenlosen Klassengesellschaft diskutieren.

    Mit den Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft
    Organisiert vom Arbeits- und Aktionskreis kritischer Studierender Kiel

    Tagesseminar: "Über die klassenlose Klassengesellschaft und ihre Aufhebung"

    21. Apr 2012
    Wo: 
    der_die Schenke, Pfeilgasse 33, Wien.
    Wann: 
    Samstag, 21. April 2012 - 13:00

    In diesem Tagesseminar besteht die Möglichkeit, die »28 Thesen zur Klassengesellschaft« (2007) eingehender zu diskutieren. Am Vorabend werden die Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft diese Gedanken in einer Abendveranstaltung ausführen und sich auch mit der aktuellen Krise und den durch sie hervorgerufenen Kämpfen befassen.

    Mit den Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft. Organisiert von der Autonomen Antifa Wien und dem KSV-LiLi.

    Vortrag: "Über die klassenlose Klassengesellschaft und ihre Aufhebung"

    16. Apr 2012
    Wo: 
    Hörsaal 3, Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, Wien.
    Wann: 
    Freitag, 20. April 2012 - 19:30

    Die gegenwärtige Verfasstheit der Gesellschaft nötigt zu dem Befund, dass sich einerseits die historischen Tendenzen der kapitalistischen Produktionsweise, wie sie von Marx bestimmt wurden, mit aller Gewalt geltend gemacht haben, andererseits die alte Arbeiter_innenbewegung in all ihren Schattierungen unwiderruflich der Vergangenheit angehört. Gerade im Zuge der Proletarisierung der Weltbevölkerung, ihrer Verwandlung in Lohnabhängige, scheint sich das Proletariat als einigermaßen klar umrissener Akteur verflüchtigt zu haben.

    Mit den Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft. Organisiert von der Autonomen Antifa Wien und dem KSV-LiLi.

    Die Krise des Kapitalismus und die Perspektive der Kämpfe

    05. Apr 2012
    Wo: 
    Infoladen Kasama (Zürich)
    Wann: 
    Freitag, 13. April 2012 - 19:30

    und

    Wo: Infoladen Reitschule (Bern)
    Wann: Samstag, 14. April 2012 - 19:30

    Vortrag und Diskussion mit GenossInnen von den Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft (Berlin) und Eiszeit (Zürich)

    Weltweit überstürzen sich die Ereignisse im Takt der Krise. Indem sich die Regierungen bis über beide Ohren verschuldeten, konnten sie in aller Welt die sogenannte Finanzkrise eindämmen; dann präsentierten die Ratingagenturen ihnen eine Rechnung, die sie umgehend an die Lohnabhängigen weiterreichten. Das Resultat des ganzen Manövers ist kein neuer Aufschwung, sondern eine noch bedrohlichere Krise der Staatsfinanzen, deren Bewältigung durch knallharte Sparprogramme für Unmut sorgt. Die globale Krise hat binnen kürzester Zeit eines geschafft: Millionen gehen gleichzeitig an allen Orten der Welt mit den selben Anliegen auf die Straße. Es geht um das immer prekärere Überleben in den herrschenden Verhältnissen. Es geht ums Ganze.
    In dieser Situation wollen wir über die Ursachen der Krise diskutieren, die nicht im Fehlverhalten Einzelner oder in einer falschen Politik, sondern in der Struktur des Kapitalismus selber liegen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Potentiale die Proteste bergen, die sich gegen die Folgen der Krise und die politischen Lösungsversuche erheben.

    Buchvorstellung und Diskussion: Arbeitskämpfe im Zeichen der Selbstermächtigung

    02. Mär 2012
    Wo: 
    Infoladen Kasama Zürich, Militärstr 87a (im Innenhof)
    Wann: 
    Freitag, 23. März 2012 - 19:30

    mit Christian Frings und Rainer Thomann

    „Auf Weltsystemebene können wir von einer zunehmenden ‚Selbstermächtigung’ sprechen. Diese These erscheint paradox angesichts der enormen Prekarisierung und Verarmung und dem deutlichen Ansteigen der sozialen Ungleichheit in den meisten Ländern dieser Erde. Sie stützt sich darauf, dass die latente oder potentielle Macht der Arbeiterklassen oder Unterschichten keineswegs geringer geworden, sondern im Zuge der Globalisierung und Computerisierung der Welt noch gestiegen ist“, so Christian Frings.
    Das Buch handelt von der Geschichte und der Aktualität ebensolcher ‚selbstermächtigter’ Kämpfe in verschiedenen europäischen Ländern. Es geht darum, diese weder als heroische Aktionen zu verklären noch zu überhöhen, sondern die vielfach untergründigen Auseinandersetzungen, deren Möglichkeiten und Wirklichkeiten zu betrachten. Zwei der sieben AutorInnen, Christian Frings und Rainer Thomann, werden das Buch vorstellen. Präsentiert vom ‘Netzwerk Arbeitskämpfe‘ und Eiszeit.

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