Veranstaltung und Tagesseminar: Islamismus als Krisenreaktion

08. Jan 2017
Wo: 
nGbK, Oranienstraße 25, Berlin-Kreuzberg
Wann: 
Freitag, 20. Januar 2017 - 19:30

Der Islamismus ist ohne Frage eines der zentralen Themen der Gegenwart. Allzu oft wird der Islamismus dabei jedoch als archaische, also vormoderne Erscheinung abgetan. Dabei sehen wir in den gegenwärtigen islamistischen Gruppen und Gangs ein Phänomen der kapitalistischen Krise: »Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte vom Islamismus schweigen!« Der moderne Islamismus entstand im Umfeld und als Reaktion zu der Weltwirtschaftskrise von 1929.

»Proletarier aller Länder, bekämpft euch!« - Diskussionsveranstaltung zur Flüchtlingskrise

09. Nov 2016
Wo: 
nGbK, Oranienstr. 25, Berlin
Wann: 
Mittwoch, 23. November 2016 - 19:30

Die Massenbewegung flüchtender Menschen hat im Sommer und Herbst 2015 der Festung Europa ihre Grenzen aufgezeigt und temporär zu chaotischen Zuständen geführt. So wurden kurzzeitig Bruchlinien im staatlichen Migrationsmanagement erkennbar und die praktische Hilfe der Bevölkerung - von Merkel und Medien als «Willkommenskultur» gelabelt - fing über Monate das Versagen der Behörden auf. Mittlerweile wurde sie zu großen Teilen in staatliche Bahnen gelenkt, einige arbeiten heute meist unter prekären Bedingungen für Lohn im Flüchtlingsbusiness.

Ultras - Zwischen Eigentor und Aufstand

10. Nov 2016
Wo: 
Fanräume im Millerntorstadion, Hamburg
Wann: 
Donnerstag, 17. November 2016 - 19:30

Ob in der Türkei oder Ägypten, bei den neueren Aufständen dieser Welt tat sich immer wieder eine Gruppe hervor, organisierte Fußballfans. Ultras bauten Barrikaden, nahmen an Platzbesetzungen oder Plena der Bewegungen teil. Doch warum sind sie es gerade, die eine bedeutende Rolle in diesen Aufständen spielen und was macht Politik gerade im Stadion?

Eine Welt voller Untertanen. Ein Überblick über die Theorie des autoritären Charakters

28. Okt 2016
Wo: 
Übungsraum 1, Kollegiengebäude IV der Universität Freiburg
Wann: 
Mittwoch, 9. November 2016 - 20:00

Weltweit befinden sich autoritäre Bewegungen auf dem Vormarsch; ob Islamismus, autokratische Staatsmänner oder sog. „rechtspopulistische“ Parteien. Liberale, Linke und Wissenschaft stehen diesem Ansturm hilflos gegenüber und fragen sich, wie sich diese erschreckenden Entwicklungen erklären lassen. Ihre altgedienten Gegenstrategien, wie Aufklärung, Skandalisierung oder Bildung laufen angesichts von Faktenresistenz und Verschwörungswahn ins Leere.

Diskussionsveranstaltung und Tagesseminar in Berlin: Über das »Finanzkapital« und seine Kritiker

10. Jun 2016
Wo: 
Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, Berlin
Wann: 
Freitag, 1. Juli 2016 - 19:30

Diskussionsveranstaltung: Freitag, 1. Juli, 19:30 Uhr im Versammlungsraum des Mehringhof (Gneisenaustr. 2a)
Tagesseminar: Samstag, 2. Juli, 10 bis 18 Uhr, Blauer Salon im Mehringhof (Anmeldung nicht erforderlich)

Diskussionsveranstaltung auf den linken Buchtagen in Berlin: Zwischen Eigentor und Aufstand

28. Mai 2016
Wo: 
SFE1, Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, Berlin
Wann: 
Samstag, 4. Juni 2016 - 12:00

Im letzten Zyklus der Kämpfe betrat eine neue Kraft die Bühne: Organisierte Fußballfans waren an vielen Aufständen rund um den Globus beteiligt; beispielsweise in Tunesien, Ägypten, der Türkei und der Ukraine. Die Ultras nahmen an den Riots teil, ihre Lieder stifteten eine Einheit unter den Protestierenden und im Falle der Gezi-Park-Bewegung organisierte die Supportergruppe Çarşı die ersten Nachbarschaftsversammlungen. Ultras traten jedoch nicht nur bei fortschrittlichen Bewegungen hervor, sondern auch als nationalistische Schlägertrupps, wie am Beispiel der Maidan-Proteste in der Ukraine zu sehen war. Auf der Veranstaltung soll geklärt werden, wie dieser oft im besten Fall als völlig unpolitisch oder kommerzabhängig bewertete Akteur entstehen konnte und wie sein Wirken in den gegenwärtigen Unruhen einzuschätzen ist.

Workshop in Freiburg: Abseits des Spülbeckens

02. Mär 2016
Wo: 
in den Räumen der iz3w in der Kronenstr. 16 a (Hinterhaus) in Freiburg
Wann: 
Sonntag, 13. März 2016 - 11:00

Seit einigen Jahren drehen sich wieder größere Teile der feministischen Debatte um Fragen der Politischen Ökonomie. Nachdem lange Zeit Probleme der Repräsentation und kulturellen „Performanz“ von Geschlecht im Zentrum der Kritik standen, geht es nun verstärkt wieder um geschlechtliche Arbeitsteilung, Hierarchisierung durch Lohn und insgesamt um queerfeministische Ökonomiekritik. Ein seit den 1970er-Jahren zentraler Strang in dieser Debatte stellen vom italienischen Operaismus beeinflusste Feministinnen wie Silvia Federici und Maria Dalla Costa dar.

Diskussionsveranstaltung in Berlin: Abseits des Spülbeckens

10. Feb 2016
Wo: 
Versammlungssaal Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin
Wann: 
Montag, 22. Februar 2016 - 19:30

Seit einigen Jahren drehen sich wieder größere Teile der feministischen Debatte um Fragen der Politischen Ökonomie. Nachdem lange Zeit Probleme der Repräsentation und kulturellen „Performanz“ von Geschlecht im Zentrum der Kritik standen, geht es nun verstärkt (wieder) um geschlechtliche Arbeitsteilung, Hierarchisierung durch Lohn und insgesamt um queerfeministische Ökonomiekritik.

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